Leipziger Eisenbahngeschichte von gestern bis heute
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Abbruch des Lokschuppen und der Strahlengleise vom Bw Süd
Nico am 03.03.2013 um 20:48 (UTC)
 Mit dem Antrag vom 22.01.2013
von der DB Netz AG, wird öffentlich
bekannt gegegeben, dass die DB Netz AG
die Genehmigung zum Abriss des
Ringlokschuppens inklusive der
Drehscheibe und deren Strahlengleise
beantragt hat.
Momentan Prüft das Eisenbahn-Bundesamt(EBA)
ob das Areal entbehrlich ist.
 

Abriss der zwei Genieteten Brücken am Bw Leipzig Hbf. West
Nico am 11.09.2012 um 21:59 (UTC)
 Vor ca. einen Monat wurde die hälfte der
großen Brücke auf der Berliner Straße abgerissen. Grund war, das die Fläche nich
mehr für den Bahnverkehr gebraucht wird.
Diese Brücke war noch orginal Genietet.
Es führten jeweils zwei Autofahrspuren stadteinwärts und -auswärts sowie Straßenbahnschienen
(Linie 9 u. ehemals 14)
unter der Brücke durch.
Auf der Abgrissenen Fläche befanden sich vermehrt die Güterzuggleise vom Hbf.
zum Güterbahnhof.
Wenn man mit der S10 nach Halle
oder mit der S1 nach Gohlis, Möckern,
Leutzsch, Plagwitz und Grünau sowie
mit dem RE nach Weißenfels fährt aber
auch mit dem Fernverkehr Richtung München
oder Frankfurt am Main, kommt man über
diese Brücke.
Die kleine Brücke wo die Rackwitzer Straße unten durch führt, wird von einer
Freitragenden Brücke ersetzt.
Diese Brücke befindet sich genau neben
dem Bw West und über diese kommt der Fernverkehr und Nahverkehr aus Richtung Halle/Saale,
Berlin, Dessau, Cottbus, Hoyerswerda uem.
Somit verändert sich das Stadtbild
aus der Sicht der Bahn noch mehr.
 

Umbaupläne für den Bahnhof Leipzig-Taucha
Nico am 26.08.2012 um 20:40 (UTC)
 Langsam nehmen die Pläne
der Deutschen Bahn
für den Umbau der Gleise
und der Bahnübergänge in Taucha Gestalt an.
Vor wenigen Tagen informierte die
Deutsche Bahn Netz AG auch den zuständigen Ausschuss in Taucha über die geplanten Maßnahmen.
So ist nach LVZ-Informationen die Vorplanung inzwischen technisch abgeschlossen,
könnte der Bau der Schienen und des Tunnels Portitzer Straße unter den Gleisen
hindurch in den Jahren 2014/2015 realisiert werden.
Folgende Maßnahmen sind im Paket enthalten:
• Der neue Bahnhof wird barrierefrei.
• Neben zwei durchgehenden Hauptgleisen entstehen zwei weitere Gleise für endende o. abzustellende S-Bahnen. Weiterhin wird ein zuglanges Güterzuggleis errichtet.
• Ein neuer, teilweise überdachter Mittelbahnsteig in Form eines „U“ entsteht.
Er wird von einem Fußgängertunnel aus über Treppe und Aufzug erreichbar sein. Das „U“ ermöglicht einen raschen Umstieg zwischen den Bahnen,
weil die S-Bahn in Richtung Leipzig quasi in der Mitte des „U“ hält.
• Der Fußgängertunnel dient zugleich als Ortsteilverbindung und wird durch Rampen barrierefrei nutzbar.
• Der Bahnübergang Portitzer Straße entfällt künftig. Im Planerdeutsch kreuzen die Eisenbahngleise „niveaufrei“ die Portitzer Straße, die dafür tiefer gelegt wird.
• Nach Fertigstellung des Fußgängertunnels
und der Unterquerung in der Portitzer Straße soll der Bahnübergang Gerichtsweg geschlossen werden.
• Die Bahnhofstraße wird wegen des künftigen Höhenunterschiedes zur Portitzer Straße eine Sackgasse. Fußgänger sollen über eine Treppe die Portitzer Straße erreichen können.
• Gleis- und Unterquerungsbau werden
abgestimmt mit den Plänen der Stadt zum Umbau des Bahnhofsvorplatzes zu einem Busbahnhof.
Beide Maßnahmen sollen zueinander passfähig geplant werden.
Ziel sind kurze Wege beim Umstieg zwischen
Bus und Bahn.
Wie berichtet, soll der Busbahnhofsbau mit ersten Maßnahmen noch in diesem Jahr starten, im Wesentlichen in 2011 realisiert werden.
• Trotz des Umbaus soll eine Trasse einer denkbaren B87 n über die Bahnhofsstraße grundsätzlich nicht verbaut werden,
wenngleich es dazu noch keine konkreten Pläne seitens des Autobahnamtes gibt.
• Vor den Maßnahmen ist ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen,
bei dem alle Betroffenen ihre Bedenken und Einwände äußern können.
Nach der bahninternen Freigabe der
Vorplanungen sollen die Unterlagen für das Verfahren vorbereitet werden.
Bürgermeister Holger Schirmbeck betonte diese Woche erneut die Größe des Vorhabens.
Er hoffe, dass sich die Stadt diese Maßnahme noch leisten könne, sagte Schirmbeck mit Blick auf die Konsolidierungsdebatte im Stadtrat. Gleichwohl müsse sie nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz für ihren Teil der Kosten aufkommen. Weil sich die Maßnahme Jahr und Jahr verzögert, schiebt Taucha seit geraumer Zeit die Finanzierung von einem Haushalt in den nächsten. Der Tauchaer Anteil an dem Kreuzungsumbau dürfte bei schätzungsweise deutlich mehr als einer
Million Euro liegen.
Wie berichtet, ist die Umsetzung der Pläne
nach Fertigstellung des City-Tunnels Leipzig 2013 als netzergänzende Maßnahme geplant.
Bahnsprecherin Änne Kliem bestätigte gestern Abend das Umbau-Ziel S-Bahn-Umsteigeknoten, wollte aber nicht mehr sagen.
Das Verfahren sei in einem sehr
frühen Stadium, müsse noch mit
vielen Partnern abgesprochen werden,
sagte Kliem.

Quelle u. Copyright by:
© LVZ-Online, 27.10.2010, 17:24 Uhr
 

Feuer im Dachstuhl vom Leipziger Hauptbahnhof
Nico am 01.09.2010 um 19:41 (UTC)
 Leipzig. Einen Brand im Leipziger Hauptbahnhof musste die Feuerwehr am Mittwoch löschen. Wie die Bundespolizei mitteilte, sei gegen 9.30 Uhr im Dachstuhl des Gebäudes ein Sessel und eine Kabeltrommel in Flammen aufgegangen.

Beide Gegenstände befanden sich nach Angaben der Polizei in einem Pausenraum, der sich im Mittelhaus befindet. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war fahrlässige Brandstiftung die Ursache für den Brand. Der genaue Hergang wird nach Angaben von Behördensprecher Uwe Voigt noch rekonstruiert.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Da der Pausenraum an einen Büroabschnitt angrenzt, sind laut Karin Meyer, Sprecherin der Bundespolizei, mehrere Räume evakuiert worden. Der Bahnverkehr und der Geschäftsbetrieb in den Promenaden sei aber nicht beeinträchtigt gewesen.

Die Feuerwehr hatte den Notruf über einen automatischen Brandmelder erhalten. Nach Angaben aus der Leitstelle waren wenige Minuten später zwei Löschzüge vor Ort. Das Feuer hätten die Helfer problemlos mit einem Löschrohr im Griff gehabt.

© LVZ-Online, 01.09.2010
Quelletext:http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/polizeiticker/feuer-im-leipziger-hauptbahnhof--reisende-kommen-mit-schrecken-davon/r-polizeiticker-a-47410.html
 

Express der kalten Krieger
Nico am 28.07.2010 um 12:13 (UTC)
 Ein Relikt aus DDR-Zeiten ist künftig als rollendes Museum auf Schienen unterwegs.

Copyright und Quelletext: ALEXANDER SCHIERHOLZ, 27.07.10, 13:59h, aktualisiert 27.07.10, 22:37h
MOCKREHNA/WITTENBERG/MZ
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1280208649649&openMenu=1013016724285&calledPageId=1013016724285&listid=1018881578312

Es staubt, es ist stickig und es riecht muffig. Aber Axel Zwingenberger kommt aus dem Schwärmen nicht heraus: "Das ist ja alles noch fast vollständig hier!" Der 55-Jährige steht in einem kompletten Operationssaal: in der Mitte ein OP-Tisch, an der Decke eine große Lampe, in einer Ecke ein Sterilisator. Es ist ein OP-Saal auf Rädern, Bestandteil des Führungszuges der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Im Ernstfall hätten die Generäle von hier aus ihre Truppen befehligt.

Seit 2002 sind die sechs Waggons in einem Munitionsdepot der Bundeswehr im nordsächsischen Mockrehna nahe Torgau abgestellt. Jetzt hat Zwingenberger, von Beruf Boogie-Woogie-Pianist, sie von der Bundeswehr gekauft, um seine Sammlung zu vervollständigen: Auf einem Bahngelände in Wittenberg stehen bereits 19 Wagen ehemaliger DDR-Regierungszüge - unter anderem der Waggon, in dem Kanzler Willy Brandt und DDR-Ministerpräsident Willi Stoph zum deutsch-deutschen Gipfeltreffen 1970 in Erfurt reisten.

Zwingenberger hat den Zügen über Jahre nachgespürt.
Hinweise bekam er aus der Szene der Eisenbahnfreunde. So fand er einige Wagen in einem Fliegerhorst in Erding, andere auf einem Abstellgleis im Rheinland. Bis in die 90er Jahre hinein seien viele der Waggons für Sonderfahrten genutzt worden, dann habe ihnen die Verschrottung gedroht.
"Das fand ich nicht richtig", sagt der Pianist, "das ist doch ein wichtiges Stück deutscher Geschichte." Das hat mittlerweile auch das Land Sachsen-Anhalt erkannt, das die Wittenberger Sammlung unter Denkmalschutz gestellt hat. Für ihren Eigentümer auch eine Verpflichtung: Stück für Stück müssen die Waggons restauriert werden. Eigens dafür hat der 55-Jährige vor einigen Jahren die Stiftung "Kultur auf Schienen" gegründet.
Sie soll Geld für die notwendigen Arbeiten beschaffen.

Mit Hilfe der Stiftung, sagt Zwingenberger, sei es bereits gelungen, eine Lokomotive betriebsfähig zu erhalten, deren Name die Herzen von Bahnfans in aller Welt schneller schlagen lässt: die legendäre 18201. Lange war die schnellste Dampflok der Welt in Halle stationiert. Mittlerweile steht sie im sächsischen Nossen - und kann nach einer Hauptuntersuchung in Meiningen bald wieder dampfen. Das war nicht immer so:
Noch vor einigen Jahren drohte der Maschine der Verkauf ins Ausland.

Zwingenberger bezeichnet sich selbst als Eisenbahnfreak: "Sonst würde ich mir das hier nicht antun." Er zwängt sich durch einen engen Gang in einem der Waggons. In seinem grünen Anstrich, der über die Jahre stumpf geworden ist, sieht der Zug von außen völlig unspektakulär aus, wie ein ganz normaler Schnellzug der DDR-Reichsbahn. Innen aber verbirgt sich eine rollende Kommandozentrale - vom Gepäckwagen mit zwei großen Dieselmotoren zur Stromversorgung an Bord bis zum Waggon mit Fernmelde- und Nachrichtentechnik. Es ist Technik aus der Steinzeit des Kommunikationszeitalters: klobige Fernschreiber in schweren Metallgehäusen, deren Tastatur von deutsche auf kyrillische Buchstaben umgeschaltet werden kann und Telefone mit Wählscheibe.

Voraussichtlich im Oktober sollen die Waggons nach Wittenberg transportiert werden - zunächst ein Stück per Tieflader, weil das Bundeswehrdepot keinen Gleisanschluss mehr hat. Den Restaurierungsbedarf schätzt Zwingenberger als hoch ein. "Aber wir können nur Schritt für Schritt vorgehen. Wir haben keine Millionen." Zwingenbergers Ziel ist es, zum Tag des offenen Denkmals im September 2011 Teile seiner einzigartigen Sammlung erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren.
 

Zeitenwende im Leipziger Westen: Bahn investiert 130 Millionen Euro in Infrastruktur
Nico am 20.07.2010 um 19:52 (UTC)
 Leipzig. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat die Deutsche Bahn AG im Leipziger Westen ein umfangreiches Bauprogramm gestartet. Für rund 130 Millionen Euro werden 18 Teilprojekte verwirklicht, die Leipzigs Bahn-Infrastruktur für das 21. Jahrhundert fit machen sollen. Augenfällig werden die Aktionen vor allem an den Georg-Schwarz-Brücken in Leutzsch, an der Bahnbrücke über die Karl-Heine-Straße in Plagwitz und an der Antonienbrücke in Grünau.

Die Arbeiten zur Verlegung des Bahnhofes Leutzsch vom alten Standort Am Ritterschlößchen wurden im März gestartet und sind inzwischen für Passanten der Georg-Schwarz-Brücken unübersehbar. Denn die neue Station entsteht bereits auf den Gleisbereichen, die sich an den Nordseiten dieser Brücken erstrecken. Dort sind riesige Kipper und Bulldozer dabei, zwei Drittel der alten Gleisanlagen abzuräumen. "Wir erneuern im Leipziger Westen die bis zu hundert Jahre alte Infrastruktur vollständig, um damit die Grundlage für den Bahnbetrieb der nächsten Jahrzehnte zu schaffen", skizziert Projektleiter Arne Suschke den Hintergrund des ehrgeizigen Bahnbauprogramms im Leipziger Westen.

Neue Signalanlagen, Sicherungstechnik und drei elektronische Stellwerke in Leutzsch, Plagwitz und Großlehna seien dafür die Voraussetzung. "Damit ersetzen wir die veraltete Signaltechnik und zahlreiche mechanische Stellwerke. Die Weichen und Signale können dann künftig aus der Betriebszentrale am Leipziger Hauptbahnhof gestellt werden. In Leutzsch bauen wir außerdem die alten Abstellgleise zurück, die nicht mehr benötigt werden", so Suschke. "Wir wollen keine Anlagen mehr warten und instand setzen, die überflüssig sind. Außerdem wollen wir den Reisenden mit modernen Anlagen mehr Service bieten und mit einem ganz neuen Bahnhof in Leutzsch eine deutlich bessere Verknüpfung zu Straßenbahn und Bus herstellen."

Aus diesem Grund würden unter anderem die Bahnsteige des alte Leutzscher Bahnhofs abgebrochen, ebenfalls die sie verbindende Unterführung. Stehen bleibe allerdings noch das alte Bahnhofsgebäude, für das ein neuer Nutzer gesucht werde. Auch die Unterführung in der Rathenaustraße würden die Bahner nicht antasten. "Sie gehört der Stadt Leipzig."

Im Gegenzug entstehen nördlich der beiden Georg-Schwarz-Brücken drei neue Bahnsteige - einer an der stadtauswärts gelegenen Brücke, zwei weitere an der stadteinwärts gelegenen Brücke. "Alle drei neuen Bahnsteige werden von den Georg-Schwarz-Brücken erreichbar sein", beschreibt Suschke das Projekt. Dafür würden an beide Brücken insgesamt drei Personenübergänge angedockt, und zwar zunächst provisorisch, denn die Stadt will in einigen Jahren beide Brücken erneuern und dabei ihren Verlauf etwas ändern. "Die Bahnsteige werden künftig auch mobilitätsgerecht mit Aufzügen erreichbar sein."

Im nördlichen Gleisbereich der stadtauswärtigen Georg-Schwarz-Brücke entsteht ein Inselbahnsteig, an dem künftig Züge des Regionalverkehrs Richtung Großkorbetha halten sollen; an der wenige Meter entfernten stadteinwärtigen Brücke - unter der bereits ein großer Brückenpfeiler abgetragen wurde - ist wegen der geringeren Gleisabstände kein Mittelbahnsteig möglich, deshalb entstehen zwei Außenbahnsteige, die mit separaten Stegen an die Brückenkonstruktion angedockt werden. "Der Zeitplan sieht vor, dass im September/Oktober der Bau des Inselbahnsteiges und dessen linken Außengleises beginnt", so Suschke. "Das rechte Außengleis in Richtung Plagwitz soll dann im Mai/Juni 2011 entstehen. Geplant ist, dass der Inselbahnsteig am 24. Juni 2011 komplett in Betrieb geht."
Die Gleise unter der stadteinwärtigen Georg-Schwarz-Brücke sollen im Juli bis auf ein Gleis außer Betrieb gehen und demontiert werden, um Platz für die beiden neuen Außenbahnsteige zu schaffen. "Auch das dort noch stehende alte Stellwerk LS kommt dann weg", sagt der Projektleiter. Bis zum 24. Juni 2011 sollen dann dort wieder zwei neue Gleise liegen, auf denen Züge des Regional- und S-Bahn-Verkehrs Richtung Plagwitz beziehungsweise Gaschwitz fahren werden und an den beiden dann ebenfalls fertigen Außenbahnsteigen halten können.

Ein ähnliches Schwergewicht wie die beiden Georg-Schwarz-Brücken ist im 130 Millionen Euro teuren Investitionspaket die Eisenbahnbrücke, die die Karl-Heine-Straße überspannt. Weil die Arbeiten auch hier bei laufendem Verkehr stattfinden müssen, wird die alte Brückenkonstruktion zunächst nur zur Hälfte abgebrochen. "Die neue östliche Brückenhälfte soll bis Ende Juni 2011 stehen", so Suschke. "Die westliche Hälfte wird dann im Juli 2011 abgebrochen und bis Ende 2012 neu errichtet."

Auch bei diesem Teilprojekt sollen die alten Bahnsteige des Plagwitzer Bahnhofs abgebrochen und dichter am neuen Brückenbauwerk neu entstehen. "Ihre Zugänge werden direkt an die Karl-Heine-Straße anbinden", betont Suschke. Der erste - östliche - Bahnsteig nebst Zugang entstehe von April bis Juni 2011, der westliche von Februar bis April 2012.

Passanten der Antonienbrücke können ebenfalls sehen, dass die Bahner die Gleisanlagen in Richtung Bahnhof Plagwitz mächtig abgeräumt haben. Denn Ziel des Investitionspaketes ist auch die Erhöhung der Geschwindigkeit beim Ein- und Ausfahren aus den Bahnhöfen. Unter der Antonienbrücke werden deshalb zwei völlig neue Hauptgleise und zwei neue Überholungsgleise errichtet. "In diesem Zusammenhang bauen wir auch die S-Bahn-Kurve in Richtung Miltitzer Allee neu", betont Suschke. "Die Kurve bekommt dabei gleich noch eine Radiuserweiterung, um künftig mit höheren Geschwindigkeiten zu fahren." Auch hier drückt die Bahn aufs Tempo: Alle Gleisarbeiten sollen bis Mitte 2011 fertig sein, ohne dass die Fahrgäste davon viel merken. "Wir arbeiten bei laufendem Betrieb", meint Bahnsprecherin Änne Kliem. "Die wenigen Sperrungen, die wir vornehmen müssen, werden vor allem in Nächten und an Wochenenden vorgenommen." Auch die Belastung der Anwohner werde durch die Zusammenfassung von 18 Bauprojekten zeitlich minimiert.

© LVZ-Online, 06.07.2010
Direktlink: http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/zeitenwende-im-leipziger-westen-bahn-investiert-130-millionen-euro-in-infrastruktur/r-citynews-a-38551.html
 

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